Lehrgang für März vormerken!

Atemitechniken mal sauber, mal gemein

Wann
28.3.2020

Uhrzeit
13:00 – 16:00 Uhr

Ort
Landesleistungszentrum
Zwischen den Süderelbbrücken 10
21109 Hamburg

Kosten
Junioren: 15 Euro
Senioren: 15 Euro

Referenten
Fatma Keckstein (4. Dan),
Nele Groß (3.Dan),
Alex Tews (2. Dan)

Jeder von euch kennt sie, denn sie begleiten euch durch das ganze Prüfungsprogramm: Atemitechniken. Diesem vielschichtigen Bereich wollen wir uns am Sa., 28.03.2020 drei Stunden lang widmen.
Ausgewählte Techniken und Kombinationen mit unterschiedlichen Einsatzempfehlungen werden vorgestellt, geübt und anschließend unter Stressbedingungen ausgeführt. Bei der Durchführung in suboptimalen Situationen, kann jede und jeder einmal selbst überprüfen, wie „schön“ die Techniken noch aussehen, wenn die gewohnten Trainingsbedingungen nicht mehr gegeben sind.
Die Referentinnen Alex, Fatma und Nele freuen sich auf ein „lustiges Hauen und Schlagen“ mit euch.

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KATA Morgana

Da war sie, dort auf der Matte… Wie eine Kata Morgana noch weit in der Ferne und etwas verschwommen. Fatma Keckstein (Uke, 4. Dan JJ) und Olaf Bertram (Tori, 5. Dan JJ) führen die Kodokan Goshin Jutsu Kata vor. Und da sollen wir hinkommen? 

Wie soll man sich das alles merken? Hierzu später mehr. Insgesamt warten 21 Techniken plus Etikette auf uns. Olaf und Fatma waren auf unsere fragenden Blicke vorbereitet und hatten sich jeweils ein paar Techniken aus den Technikbereichen herausgesucht:

  1. Kontaktangriffe
  2. Angriffe ohne Kontakt
  3. Angriffe mit dem Messer
  4. Angriffe mit dem Stock
  5. Angriffe mit der Pistole

Fatma und Olaf zeigten zunächst eine Technik aus dem jeweiligen Bereich und ergänzten diese dann mit einer weiteren Technik, sobald die vorherige Technik einigermaßen korrekt ausgeführt wurde. Die Teilnehmer übten jeweils versetzt, weil die einzelnen Techniken z.T. Falltechniken beinhalteten und somit recht viel Platz benötigten.

Dann kam der zweite Bereich dran. Auch hier wurde erst die jeweils erste Technik gezeigt und dann erst wieder nach mehrmaligem Üben um die nächste Technik ergänzt.

Mit einer Engelsgeduld erklärten  Olaf und Fatma immer wieder die Techniken. Olaf meinte, es wird vom Gefühl des „das soll ich hinkriegen?“ zu einem späteren Zeitpunkt besser. Man muss sich in der Tiefe mit den Techniken auseinandersetzen. Es sind die Grundprinzipien, wie Gleichgewichtsbruch, ein guter Stand etc., die das Gelingen der Techniken ausmachen und letztlich auch die Kata gut aussehen lassen.

Die vier Stunden vergingen wie im Fluge, noch auf der Heimfahrt dachte man an das Erlernte. Ein dickes Lob an die beiden Referenten, an deren Zeitmanagement und Geduld. In ihrer offenen und ehrlichen Art kommentierten und beschrieben sie die auftretenden Probleme und zeigten anschließend bei spendiertem Speis und Trank nach dem Ende des Workshops noch die offizielle Kodokan-Kata auf Video. In seiner bekannt humorvollen Art sagte Olaf nach dem Lehrgang- „so kann jeder etwas mitnehmen- und wenn es nur Chips waren“…

Fazit- der Sonntag hat sich echt gelohnt, gerne wieder- es liegt aber noch viel Arbeit vor uns. Auf das aus den 2 Einbäumen Uke & Tori ein KATA Maran werde, wo beide in die gleiche Richtung segeln.

Fotos (bis auf Headerfoto F. Keckstein) und Text:

Thorsten Wießner, Pressereferent HJJV

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Schwebe wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu diesem Thema waren die Kinder von dem neuen Landestrainerteam Sergej Balbuzki, Sören Schubert und Leonard Oelze ins Landesleistungszentrum gelockt worden. Leider konnte Leonard aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein.

Für die erste Gruppe gab es einen Überraschungsbesuch während des Aufwärmens: ein geflügeltes rosafarbenes Einhorn kam auf die Matte und wärmte sich unter Sergej´s Anleitung mit auf. Zusammen musste gerollt , gehüpft wie ein Frosch und gekrochen wie ein Shrimps werden. Und ganz wichtig: Sturz seitwärts eine Lebensversicherung beim Wettkampf, der beherrscht werden muss. Danach verabschiedete sich das Einhorn und flog weiter.

Beim Wettkampf gibt es 3 verschiedene Parts die gekämpft werden. Dies sind: Part 1 (im Stand), Part 2 (Greifen und zu Boden bringen) und Part 3 (am Boden).

Die Kinder haben sich mit den Parts vertraut gemacht. Los ging es mit den 3 verschiedenen Festhaltern am Boden für Part 3 und später kam die Befreiung aus der Reitposition dazu. Mit einem kurzen Bodenrandori durften die Kinder ihr Wissen gleich anwenden. Für den Part 2 haben Sergej und Sören das Beinstellen für die Kinder rausgesucht und trainierten dies mit ihnen. Was fehlt jetzt noch… Na klar Part 1 – dafür kämpften die Kinder mit offenen Händen.

Zum Abschluss durften die Kinder in je drei Gruppen einen kompletten Wettkampf ausprobieren.

In der zweiten Gruppe wurden Kinder bis Grüngurt wunderbar von Sören und Sergej mitgenommen und herausgefordert. Nach dem Aufwärmen fing auch diese Gruppe am Boden an. Zusätzliche Herausforderung stellte die Befreiung aus der eigenen Rückenlage dazu dar. Für den Part 2 haben sich die Referenten das Beineinhängen ausgesucht. Wann kann ich den Wurf denn gebrauchen im Wettkampf? Beispielsweise: wenn mein Schulterwurf scheitert, kann ich mit dem Beinhängen immer noch gewinnen. Nach intensivem Training folgte noch Part 1 wie in der ersten Gruppe.

Zum Ende der zweiten Gruppe zeigten 6 Wettkämpfer , wie echte Leistungssportler einen Wettkampf bestreiten. Danach durften die Kinder von ihnen lernen und gegen sie kämpfen.

Sergej und Sören haben mit viel Spaß und Einsatz 88 Kinder an diesem Tag den Wettkampf näher gebracht und vielleicht bei einigen die Lust entfacht, beim Wettkampf mitzumachen.

Text und Fotos: Christiane Djaja

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Lehrgang- Würfe in verschiedenen Ausführungen

Am 25.01.2020 hat der HJJV die erwachsenen Ju-Jutsukas ins LLZ eingeladen, um sich mit dem Thema „Würfe in verschiedenen Ausführungen“ auseinander zu setzen.

Nach dem Stephan Mensing die Teilnehmer warm gemacht hatte, übernahm Sergej Balbuzki mit Leonard Oelzes Unterstützung den ersten Technikteil des Lehrgangs. Die beiden stellten den Teilnehmer verschiedene Möglichkeiten des Hüftwurfes vor. Besonderes interessante Variante des Hüftwurfes war, den Wurf in der Schrittstellung mit reduziertem Kraftaufwand auszuführen. Da manche noch keinen Hüftwurf konnten, teilte sich die Gruppe im Raum auf und Stephan zeigte ihnen, wie sie dahin kommen konnten.

Danach ging es um den Schulterwurf. Klingt erst einmal einfach- aber Sergej wusste, die Teilnehmer herauszufordern, und zeigte ihnen, auch wo alles am Anzug gut gegriffen werden kann. Dabei konnten die Teilnehmer sehr von seiner Erfahrung als Leistungssportler profitieren. Interessant ist auch der beidhändiger Griff in ein Revers als Wurfvorbereitung, um diesen über die linke oder rechte Seite ausführen zu können und um flexibel zu bleiben. Einige hatten bei den Würfen so viel Spaß, dass sie gar nicht aufhören wollten.

In Teil 2 übernahm es Stephan, mit den Teilnehmern verschiedene Variationen von Beinstellen und großer Außensichel zu üben, in dem das partnernahe Bein das Standbein des Partners „einwickelt“. Zum Schluss wurde noch ein Fußtoß vorwärts mit dem Unterschenkel abgewehrt und weitergeleitet, um einen Beininnenhebel zu machen und den Partner zu Boden zu bringen.

So ging ein toller Lehrgang zu Ende.

Text und Fotos: Christiane Djaja

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Lust auf Kata?

Kurzweilig und detailgetreu den Einstieg in die Kodokan Goshin Jutsu Kata finden. Mit Sicherheit nicht nur für Anwärter zum 4.Dan JJ interessant! Verstehen von Technikprinzipien und mehr- es lohnt sich!

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