Auftritt des DJJV Showteams HNT Hamburg bei der 100 Jahrfeier des SV Schwarz-weiß Ahle 1919 


Schon 2017 gebucht von der Abteilung Ju-Jutsu des SV Ahle haben wir bei echtem Jubileumswetter dort die Abendgala eröffnet. Gefeiert wurden gleich mehrere stolze Jubileen: 30Jahre Abteilung Ju-Jutsu, 50 Jahre DJJV, 25 Jahre Abteilungsleiter Ralf Bettler, 6. Dan Ju- Jutsu!
Die Gastfreunschaft dort war überwältigend und das ist nicht übertrieben! An Alles war gedacht, von gekühlten Getränken in der Kabine bis zu reservierten Parkplätzen direkt vor dem Festzelt! Dazu sind die Kids und ich auch noch grosszügig beschenkt worden,vielen,vielen Dank dafür! Einfach überwältigend! Kein Wunder das meine Kids gleich gefragt haben, wann bei Euch das nächste Jubileum ansteht…..
Ps. Sorry das wir Euch auch noch den ersten Preis am Torwandschiessen abgeluchst haben, aber es war halt auch Glück dabei…
Ralf, du hast da eine Super-Truppe und eine Klasse Organisation bewiesen.Respekt!

Text und Foto: Hans Kautz

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12. Super Seminar Aurich 2019

Das Super-Seminar Aurich ist eine Veranstaltung der Sportschule TAO Aurich. Hans Kautz besucht dieses Seminar schon seit Jahren mit dem Showteam und ist freundschaftlich mit dem Besitzer verbunden. Letztes Jahr wurde ich von Hans schon einmal gefragt ob ich auch teilnehmen möchte.

Dieses Jahr wurde ich also wieder von Hans gefragt, allerdings mit der Bitte, ob ich dort einen Vortrag über die „NICHT MIT MIR“ Ausbildung halten könnte. Die Chance wollte ich mir dann nicht nehmen lassen, weitere Trainer für „NICHT MIT MIR“ zu begeistern.

Die ersten Trainingseinheiten sollten um 9:30 beginnen und dementsprechend früh fuhr ich los. Als ich kurz vor 9:00 Uhr ankam, war ich erschlagen von der Größe des Events. 4 Mattenflächen auf denen gleichzeitig trainiert wurde. 1 Theorieraum, in dem zeitgleich Vorträge zu verschiedensten Themen gehalten wurden. Eine Gastronomie, die keinen Wunsch offen ließ und hoch motivierte Mitarbeiter. Bei der offiziellen Eröffnung um 12:30 wurden dann fast 40 Referenten den 350 Teilnehmern vorgestellt.

Hans und das Showteam nahmen an verschiedensten Einheiten teil. Kicktraining im Taekwondo, Akrobatik-Training bei Dagmar Kersten (Olympiateilnehmerin 1988 im Geräteturnen) und so könnte ich noch den ganzen Bericht weiter schreiben. Aber ich möchte eher mal zeigen, wie viel Zeit Hans und die Kinder des Showteams investieren. Für sie ging es am Samstag um 8:30 Uhr in Hamburg los. Am Montag um 12:00 fuhren sie wieder zurück. Dazwischen war Hans die ganze Zeit auf und neben der Matte aktiv unterwegs als Betreuer, Trainer und auch noch als Referent. Die Kids waren ebenso engagiert dabei.

Für mich war es interessant, in andere Systeme „hineinschnuppern“ zu können und ausprobieren zu dürfen ob „mein JuJutsu“ bei anderen Kampfsportlern funktioniert. Auch andere Denkweisen erklärt zu bekommen war sehr hilfreich. Insgesamt war jeder an einem Austausch interessiert, ohne sein System als besser darstellen zu wollen.

An dieser Stelle erlaube ich mir dann auch wirklich mal Werbung. Die Teilnahme kostete nämlich nur 35 Euro. Übernachten geht kostenlos auf der Matte oder im Zelt auf dem Gelände. Ich hoffe das ich nächstes Jahr vielleicht auch den ein oder anderen aus Hamburg dort treffe, denn ich werde auf jeden Fall wieder teilnehmen.

 

Florian Bertzen

HNT Assistenztrainer Kinder

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BJJ Workshop mit Attila Gözler, Black Belt Gracie Barra

Am Samstag den 15.06. fand im Landesleistungszentrum des HJJV erstmalig ein BJJ Workshop für Ju-Jutsuka mit Professor Attila (Attila Gözler) statt. Bei schwül-heißen Temperaturen trafen sich eine kleine Gruppe motivierter Sportler vom weiß Gurt bis zum 6. Dan um sich mit dem BJJ-Black-Belt einige Grundlagen der Brasilienischen Kampfkunst zu erarbeiten. Drei Stunden lang beschäftigten wir uns mit Angriffsketten aus der sogenannten Full-Guard – der geschlossenen Guard Position. Schnell wurde klar: allein dieses Thema könnte mehrere Seminare füllen. Und dabei ist die Full-Guard nur eine der vier Grundpositionen im BJJ, also sozusagen die Grundschule der BJJler.

Ganz so wie ein Erstklässler fühlt man sich als Ju-Jutsuka im BJJ zum Glück trotzdem nicht, denn viele der Endpositionen, also Hebel-, Würge und Kontrolltechniken kennt der erfahrene Ju-Jutsuka bereits. Neu ist aber der Weg dorthin. Wie komme ich effizient, also ohne Kontrollverlust und mit möglichst wenig Kraftaufwand an mein Ziel und zwinge den Gegner zum Aufgeben? Und besonders spannend:, das Finten legen, das im Bodenkampf Ju-Jutsu nur sehr selten besondere Aufmerksamkeit findet. Attila erklärt uns, dass ein guter BJJler, ähnlich einem Schachspieler, immer mehrere Züge voraus plant und mindestens eine Plan A bis E im Kopf hat.

So lernen auch wir mindestens 6 verschiedene Strategien, die aus der Full-Guard heraus zum Sieg führen können und dürfen diese am Ende der 3 Stunden natürlich auch noch im Randori erproben.

Neben den vielen technischen Details und Strategien vermittelt Attila auch einen Einblick in die Kultur des BJJs. Und auch hieran finden die Teilnehmer großen Gefallen – sei es das In-die-Hände-Klatschen, am Ende einer Technikdemonstration, als Zeichen, dass die Gruppe bereit ist das Gezeigte nun nach zu machen; Oder die herzliche Art sich zu Verabschieden, bei der es für jeden von jedem eine Umarmung gibt. Hoffentlich ein Abschied für nicht allzu lange, lieber Attila.

 

Text: Alexandra Tews

Fotos: Arne Beier

 

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Kinderlehrgang am 15. Juni

Gestern am 15.06. gab es gleich zwei Kinderlehrgange. Als Referent war Stephan Mensing, ein Mitglied des Hamburger Lehrteam und frisch gebackener 6. Dan, ins Landesleistungszentrum gekommen.

Hauptthema des Lehrgangs waren natürlich wie üblich die Wurftechniken. In der ersten Gruppe, die genau aus 70 Kindern bestand, zeigte Stephan eine andere Form des Beinstellens O soto otoshi. Hierbei wurde erst das Bein angegriffen und der sonst erste Schritt am Gegner vorbei folgte nun als zweiter Schritt.
Bei der zweiten Technik, der Außensichel O soto gari, wurde die Wippe geübt. Bedeutet bei der Sichel wird das eigene Bein nicht abgesetzt wie bei dem Beinstellen, sondern durch geschwungen bis in den „Himmel“ gleichzeitig geht der Oberkörper mit dem Kopf nach unten. So bekommt der Wurf eine starke Dynamik.
Als dritte Technik wurde der Hüftwurf O goshi geübt. Hierbei stand der Gegner nicht im Parallelstand sondern in Schrittstellung. Um nun sauber vor dem Gegner stehen zu können, mussten die Kinder nun ein Stück weiter eindrehen, als sie es gewohnt waren. Stephan legte bei allen Würfen sehr viel Wert auf einen festen Stand, die Füße sollten immer mit der kompletten Sohle auf der Matte stehen.
Nach zwei Stunden waren die anstrengenden aber von allen Kinder durchgezogene Trainingseinheit beendet. Stephan lobte die Kinder für das tolle Mitmachen und wünscht allen für die anstehenden Gürtelprüfungen viel Erfolg.

In dem nun folgenden Lehrgang ging Stephan auch auf den Schulterzug ein Seoi otoshi. Hierbei machte Stephan den 14 Kindern deutlich, dass der Gegner durch Zug von oben nach unten, ohne eine zusätzliche Aushebebewegung, zu Boden geworfen werden muss.
Natürlich gehörte dann auch der Schulterwurf zu den geübten Würfen dazu. Wieder war Stephan der feste Stand wichtig. Ein sehr tiefes heruntergehen war dann der erste Schritt für ein erfolgreichen Wurf. „Der Po muss zwischen die Beine des Gegners“. Mit viel Spaß wurde dieses dann geübt.
Auch von der zweiten Gruppe war Stephan begeistert und wünschte auch diesen Sportlern eine erfolgreiche Gürtelprüfung. Stephan bedankte sich bei allen seinen Wurfpartnern. Ein besonderen Dank auch an Max Menzel, der sich bei so vielen Pässen die Finger wund geschrieben hat.

Text: Stephan Mensing
Bilder: Max Menzel

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Historie: Goshin Jitsu No Kata M. Richter 31.5.1992

Hier ein Kata- Video der Dan-Prüfung in HH-Neugraben HNT Halle am 31.5.1992
Prüfer waren K. Tretau 5. Dan, S. Sobolewski 5. Dan und W. Kaselow 4. Dan.

Tori: Michael Richter, damals 4. DanJJ, Uke: Th- Kratzke 2. Dan JJ

 

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