Erste Hilfe beim HJJV

Erste Hilfe ist etwas, womit sich in der Regel zwei Sorten von Menschen auseinander setzen: solche, die damit ihr Geld verdienen, und solche, die von Arbeitgebern, Fahrerlaubnisbehörden oder Sportfachverbänden dazu genötigt werden. Umso erfreulicher ist es, dass sich am 02. Februar knapp ein Dutzend Ju-Jutsuka im Landesleistungszentrum eingefunden habe, um einen 9UE umfassenden Erste-Hilfe-Kurs in Kooperation mit ADAC gelbhilft zu absolvieren.

Auch in meiner Rolle als Ausbilder konnte ich hier wieder die Dinge erkennen, die mir von Seiten der Teilnehmer auch auf Techniklehrgängen und ähnlichen Veranstaltungen auffallen: Offenheit zur Sache, Spaß am Lernen und reger Austausch untereinander. Dementsprechend sind die acht Zeitstunden – gefüllt mit Seitenlage, Wiederbelebung, Wundversorgung und diversen Notfallerkrankungen – überraschend schnell vergangen. Wer schon einmal an einer Ersthelferausbildung teilgenommen hat weiß, wie viele thematische Fässer ohne Boden man bei diesem Thema aufmachen kann, und wie schwierig es sein kann, dabei den Überblick zu behalten. Uns ist es zumindest meiner Meinung nach gelungen, durch den Bezug zum Sport und die Diskussionsdisziplin aller Beteiligten den größten Teil der aufkommenden Fragen und Diskussionspunkte zufriedenstellend zu bearbeiten. Trotzdem konnten wir im von den Berufsgenossenschaften für diese Kurse vorgesehenen Rahmen bleiben, wodurch ein vollumfassender Erste-Hilfe-Kurs für die Verwendung in allen Situationen, in denen ein solcher gefordert wird (Danprüfung, Trainerlizenz, Führerschein, Tauchschein, …) bescheinigt werden konnte.

Ich möchte allen teilnehmenden Sportlern für die hervorragende Mitarbeit und das rege Interesse danken und bin davon überzeugt, dass aus medizinischer Sicht der Trainingsalltag bei und mit ihnen nun ein kleines bisschen sicherer ist.

Philip Wiedemann (Inklusionsreferent und EH-Ausbilder für ADAC gelbhilft) für den HJJV

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