Landeslehrgang am 13.10.2018 mit Carsten Prüßner

Im letzten Quartal des Jahres hatten wir das Glück, Carsten Prüßner (5. Dan Ju-Jutsu, Trainer A, Inklusionsreferent des DJJV) aus Nordrhein-Westphalen für einen besonderen Lehrgang in Hamburg zu gewinnen.

Unter der thematischen Überschrift „Fühlen ist schneller als sehen – Ju-Jutsu für Blinde, Sehbehinderte und in besonderen Situationen“ waren 21 Ju-Jutsuka aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zur Sportschule Zanshin Dojo in Hamburg-Bahrenfeld gereist, um von Carstens jahrelanger Erfahrung im sportlichen Umgang mit Menschen zu profitieren, deren Sehfähigkeit eine Anpassung des Trainingsbetriebs nötig macht. Somit war der Nachmittag gleichzeitig Techniklehrgang und Trainerfortbildung in einem, wodurch sowohl Anfänger als auch erfahrene Übungsleiter neue Eindrücke und Ideen mitnehmen konnten.

Neben didaktischen Tipps und Tricks zum Vermitteln von Techniken, ohne sie gesehen haben zu müssen wurden effektive Selbstverteidigungstechniken mit und ohne Stock trainiert.

Bereichernd war in diesem Zusammenhang auch die Teilnahme eines sehbehinderten Ju-Jutsuka, der das Gezeigte um eigene Erfahrungsberichte ergänzte und den übrigen Teilnehmern dadurch eine leider noch zu seltene Möglichkeit des Austauschs bot.

Dieser Lehrgang soll den Beginn einer jährlich wiederkehrenden Veranstaltungsreihe aus dem Bereich „Inklusion und Behindertensport“ in Hamburg darstellen; und die durchweg positiven Rückmeldungen der anwesenden Sportler machen Mut, auch in Zukunft derartige Themen anzubieten. Herzlich bedanken möchten wir uns abschließend nochmals bei Carsten, der trotz der weiten Anreise einen großartigen Lehrgang abgehalten hat, sowie der Sportschule Zanshin Dojo, deren Räumlichkeiten uns für die Veranstaltung kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden.

Philip Wiedemann

Inklusionsreferent
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Trainingslager 2018 Nachwuchs trifft Spitzensportler

 
Der Landeskader U15 entwickelt sich prächtig, doch wohin ihre Reise im Ju Jutsu gehen sollen wissen sie noch nicht. Sie haben schon öfters von den Deutschen, Europa und Weltmeistern aus dem Hamburgischen Ju Jutsu Verband gehört, doch nie einen gesehen geschweige denn mit einem trainiert. Doch das sollte sich beim diesjährigen Herbstcamp ändern.
Für die Nachwuchssportler war es das Vorbereitungscamp für den anstehenden Insel Cup in Finkenwerder, Hamburg. Für die Älteren war es der Einstieg in die 2. Saisonhälfte 2018 nach der Sommerpause. Denn in der Hälfte steht die German Open und Weltmeisterschaft an.
 
Das Camp ging über 2 Tage an denen viel geschwitzt und gelacht wurde. Das Camp startete ganz locker mit einigen Kennenlernspielen und Vorstellungsrunden. Nach der ersten Einheit gaben die Landestrainer das Training aber ab… aber nicht weil sie keine Lust hatten. Im Gegenteil unsere Spitzensportler mussten spontan jeweils eine Einheit geben. Zur Freude der Nachwuchsathleten. Von den Vorbildern trainiert werden, optimal. Die Motivation wurde auf eine ganz neue Ebene gebracht. Die Kinder hatten endlich mal die Möglichkeit, die Spezialtechniken der „Großen“ von ihnen persönlich zu lernen. Die Landestrainer waren sichtlich begeistert, aber übernahmen die letzte Einheit des ersten Tages dann aber doch selbst.
 
Warum wohl? Na klar, es wurden erst Randoris gemacht; Gewicht und Alter spielten keine Rolle. Nahezu jeder schaffte es mal mit jedem zu kämpfen. Und ob man es glaubt oder nicht, aber unsere Spitzensportler kamen an ihre Grenzen, da sie als Partner sehr gefragt waren 😉
Um noch einen drauf zu setzen, hängten die Landestrainer eine Ausbrenneinheit mit teambildenden Elementen hinten ran. So ging wirklich jeder sichtlich erschöpft aus dem Dojo. 
 
Training ist aber nicht alles. Nach dem Training ging es in die Sauna, an den Elbstrand, in die Sonne und danach wurde noch gemeinsam ein Film geguckt.
Am nächsten Tag mussten die Athleten nochmal alles herausholen was ging. Randoris ohne Ende…. oh doch, ein Ende gab es, dass mit einem Kraftausdauerzirkel ein- und ausgeleutet wurde. Das sind die Momente, in denen die Athleten ihren Trainer hassen. Doch letztendlich wissen wir, ohne euch wären wir nicht da wo wir jetzt sind und deshalb lieben wir euch 🙂
Vielen Dank für das tolle Trainingslager Sören und Claus!
 
geschrieben von Sophie Janson
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Online- das Video vom Hamburger Mega Event 2018

Endlich abrufbar ein spannendes Video, bei dem man sich gut einen Überblick verschaffen kann, was alles an Techniken gezeigt wurde. Das macht Appetit auf eine Fortsetzung.

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EILT Geld für den HJJV

Liebe Sportfreunde,

morgen ist der große Tag!

Zwischen 7:30 und 8:00 Uhr werden beim Radiosender Hamburg Zwei (UKW 95.0) unter dem Programmpunkt Kühnes Scheine für Vereine  3 Vereine vorgestellt. Wer dann am schnellsten anruft bekommt 500,– € für die Vereinskasse. Man muss nur unter 040 1800 95 95 anrufen und sagen, dass man den Hamburgischen Ju-Jutsu Verband unterstützt. Bitte drückt uns die Daumen oder besser helft mit.

Sollten wir dort die schnellsten Anrufer sein, so haben wir zwischen 11:00 und 12:00 Uhr nach einem Aufruf im Radio die Gelegenheit für jeden von max. 10 Anrufern noch mal je 50 € zu bekommen.

Ein Telefongespräch wird bei diesem Radiosender immer so beendet. Moderator: „Hamburg 2“, Anrufer: „ich bin dabei“.

Ich hoffe, dass wir viel Glück haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stechmann

Präsident Verwaltung

 

Hamburgischer Ju-Jutsu Verband e. V.

Postanschrift:

Flaßheide 37

22525 Hamburg

 

Tel/Fax: 040 / 540 69 53

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Verbands- und Danprüfung: neuer Ort

Die Verbands- und Danprüfung ändert sich im Ort.

Sie wird jetzt in der SVP (Carl Cohn Str) stattfinden.

Am Datum und Uhrzeit hat sich nichts geändert.

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