Verbandsprüfung 18.12.21

Ein bisschen wie „früher“.

Am 18.12.21 fand endlich einmal wieder nach 2 Jahren eine Verbandsprüfung in Hamburg statt.

Das die Prüfung statt finden konnte, hatte immer eine gewisse Unsicherheit. Genauso unklar waren die Bedingungen unter der sie statt finden konnte und diese mussten kurz vor der Prüfung angepasst werden. Auch mussten die Prüfer nach 2 Jahren auch erst einmal wieder die Rolle des Prüfers üben. Hier schon einmal vielen Dank für das entgegen gebrachte Verständnis.

Trotz manchem ? hatte sich Ende Oktober einige Ju-Jutsukas zum Vorbereitungslehrgang getroffen und ihren damaligen Trainingsstand gezeigt. Das Niveau war noch sehr durch wachsen. Bei einigen hätte es schon damals zum bestehen gereicht und andere mussten noch etwas trainieren.

Von den damals 12 „Voranmeldungen“ blieben nur noch 5 Prüflinge übrig.

Diese zeigten z.T. sehr gute Leistungen. Einige konnten sich im Vergleich zum Vorbereitungslehrgang noch weiter verbessern. Die Prüflinge zeigten einen guten Mix der Bandbreite des Ju-Jutsu. Die beiden Wettkämpferin zeigten, das sie nicht nur im Fighting zu Hause sind. Und die Breitensportler hielten bei den Randories gut mit und konnten auch hier punkten.

Selbst die üblichen Kritikpunkte der letzten Prüfungen, waren bei dieser Prüfung nicht alle Thema. Das hatte uns als Prüfer sehr gefreut. Dennoch muss man auch leider wieder sagen, dass manches Wissen verloren gegangen zu scheint oder nicht unbedingt durch neues, moderneres Wissen ersetzt wurde.

Die Gesetzte der Physik gelten eben für alle immer noch. Da spielt die Bezeichnung der Technik oder wer sie nun neu erfunden hat keine Rolle. Im manch alten Buch findet man die „neue“ Technik doch schon, nur irgendwie anders. Über den Tellerand schauen ist sehr gut und wichtig aber auch zurück zu Mitte des Tellers schauen lohnt sich immer noch.

Leider hat es ein Prüfling nicht geschafft aber wir freuen uns sehr ihn auf der nächsten Prüfung wieder zu sehen. Die anderen 4 waren alle sehr gut. Es ist schwer jemanden besonders hervor zu heben, weil alle auf ihre Art sehr gut waren. An diesem Erfolg hatten auch die Trainer einen großen Anteil. Das macht Mut auf die Zeitrechnung nach Covid-19.

Diese Prüfung war eben etwas wie „früher“, viel Licht, etwas Schatten, aufgeregte Prüflinge und Prüfer, ein paar interessierte Zuschauer, tolle Technik-Kombinationen, Spaß und ….

2022 werden wir mehr davon erleben.

Herzlichen Glückwunsch an

Antonia Vellguth zum 1. Kyu

Nicole Wilhelm

Emilia Noemi Torres Rodriguez

Simón Andrés Gutierréz Albrecht zum 2. Kyu

 

Bericht von O. Bertram

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